Privatdozentin Dr. med. Eveline Blitstein-Willinger
Schloßstr. 8812163 Berlin Tel. (030) 531 44 11 50
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Das Stachelzellkarzinom (Spinaliom)

Der Stachelzellkrebs ist der zweithäufigste bösartige Hauttumor in Mitteleuropa. Er entsteht aus Vorstufen, die sich bei lebenslanger Sonnenaussetzung ausbilden und kann über die Lymphbahnen metastatasieren, d. h. sich auf andere Körperorgane ausbreiten.

Aktinische Keratosen - mögliche Vorstufen des Stachelzellkrebs

Die wichtigsten Anzeichen für eine Neigung zu Oberhautkrebs sind umschriebene Verhornungsstörungen (Keratosen) im Bereich chronisch sonnenexponierter (aktinischer) Hautbezirke. Aktinische Keratosen können in Einzelfällen bei langer Bestandsdauer in einen Stachelzellkrebs übergehen.

Therapeutische Möglichkeiten

Für die verschiedenen Typen dieses Hautkrebses stehen nach individueller Wuchsform, Größe, Tiefenausdehnung und Lokalisation unterschiedliche nicht-operative (konservative) und operative Techniken als wirksame Behandlungsoptionen zur Verfügung:


  • Konservative Techniken

    Bei oberflächlichen Frühstadien bietet sich die photodynamische Therapie ("Lichttherapie") an, insbesondere beim Auftreten mehrerer Tumore und der Behandlungsnotwendigkeit größerer Areale. Ebenso besteht die Möglichkeit einer örtlichen Auftragung von so genannten Immunmodulatoren, die eine körpereigene Abwehr der Tumore auslösen kann. In nicht operablen Fällen kann auch eine Röntgenbestrahlung dieser Hauttumore in Betracht gezogen werden.

  • Operative Techniken

    Bei fortgeschrittenem und tiefer reichendem Hautkrebs wird meist eine operative Entfernung mit dem Skalpell erforderlich. Hierbei ist die feingewebliche (histologische) Kontrolle des entfernten Gewebes auf Vollständigkeit der Tumorbeseitigung zu allen Seiten und zur Tiefe hin wichtig. Bei größeren Tumoren kann dies im Rahmen einer mikroskopisch kontrollierten Chirurgie auch in mehreren operativen Schritten erfolgen, die eine größtmögliche Sicherheit auf vollständige Tumorbeseitigung gewährleistet, andererseits in der Tumorumgebung so viel gesunde Haut wie möglich verschont.

Nachsorge

Wichtig ist die regelmäßige Nachkontrolle der Haut und der angrenzenden Schleimhaut, da bei Hauttumorpatienten und solchen mit vorgeschädigter Haut mit einer erhöhten Neigung zur weiteren Entwicklung von Hautkrebs im Laufe des Lebens gerechnet werden muss.

 
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Der Rahmen dieser Darstellung kann ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Arzt Ihrer Wahl nicht ersetzen und dient ausschließlich dazu, einen groben Überblick über die angesprochene Problematik zu verschaffen.