Privatdozentin Dr. med. Eveline Blitstein-Willinger
Schloßstr. 8812163 Berlin Tel. (030) 531 44 11 50
Unsere Praxis
Ästhetische Dermatologie
Hauttumore
Was ist Krebs?
Basalzell-
karzinom
Stachelzell-
karzinom
Der schwarze Hautkrebs
Muttermale und Leberflecken
Blutgefäß-
geschwulste
Venenleiden
Phototherapie
Lasertherapie
Immundermatosen
Allergien
Haarausfall
Öffnungszeiten
Kontakt
Impressum
Sitemap
Blutgefäßgeschwulste (Altersblutschwämme)

Blutschwamm (Hängangiom, vergrößert)Was sind Altersblutschwämme?

Altersblutschwämme sind stecknadelkopf- bis linsengroße rote Flecke oder Knötchen, die aus erweiterten kleinen Blutgefäßen bestehen. Die Ursache ihrer Entstehung ist unbekannt.

Müssen Altersblutschwämme behandelt werden?

Nein, aus medizinischer Sicht nicht - sie stören aber kosmetisch und lassen den Betroffenen älter aussehen als er ist oder sich fühlt. Für die Gesundheit sind sie ohne Bedeutung. Sie können entfernt werden, die Behandlungskosten werden aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht von der Krankenkasse übernommen.

Behandlung und mögliche Nebenwirkungen

  • Chirurgie: Größere Altersblutschwämme können nach örtlicher Betäubung mit dem Skalpell entfernt werden. Die Wunde wird mit einem Faden verschlossen, der nach etwa einer Woche gezogen wird. Es bleibt in der Regel eine kleine Narbe sichtbar.

  • Elektrokoagulation: Nach örtlicher Betäubung wird eine Metallkugel auf die betroffene Stelle gesetzt und mit Hochfrequenzstrom für den Bruchteil einer Sekunde erhitzt. Dadurch wird ein "Verschweißen" der Äderchen bewirkt.
    Es kann eine kaum sichtbare kleine Narbe, gelegentlich auch eine Pigmentveränderung an der behandelten Stelle übrig bleiben.

  • Laser (Lasertherapie): Ein Laserstrahl einer bestimmten Wellenlänge wird ohne Verletzung der Haut von den Äderchen aufgenommen und zerstört sie. Während der Lasereinwirkung kann ein leichter Schmerz auftreten. Selten kommt es zu Pigmentveränderungen oder sehr feinen Narben.

Nachsorge

Für 4-6 Wochen sollten Solarien oder stärkere Sonnenbestrahlungen gemieden werden, um eine Überpigmentierung der behandelten Stellen zu vermeiden.

Laserbehandlung

Der KTP-Laser koaguliert bzw. verkocht Blutgefäße durch Aufheizung der roten Blutkörperchen, verschont jedoch auf Grund seiner spezifischen Wellenlänge das umliegende Gewebe. Die sich auf diese Zielstrukturen beschränkende selektive Therapie und die vorgeschaltete Kühlung schonen maximal die Haut, durch die der Laserstrahl in die Tiefe dringt. Infolgedessen kommt es praktisch nie zur Narbenbildung. Unmittelbar nach der Behandlung kann es dagegen zur vorübergehenden Rötung und Schwellung kommen. Die Entzündung lässt sich jedoch mit kalten Umschlägen sehr gut unter Kontrolle halten.

Trotz Dauerkühlung ist die Laserbehandlung leider nicht absolut schmerzfrei. Der Schmerzcharakter ist mit ganz feinen Nadelstichen vergleichbar. Bei Kindern und sehr empfindlichen Personen verwenden wir gelegentlich ein lokales Betäubungsmittel, welches für 60-90 Minuten auf dem behandelten Gewebe belassen wird.

Folgende Punkte sollten beachtet werden:

  • Bei dunkler Hautfarbe wird ein Teil der Laserstrahlung durch Pigment absorbiert. Deswegen sollte man unpigmentiert bzw. ungebräunt (sowie ungeschminkt) zur Behandlung kommen.

  • Nach der Laserbehandlung darf man sich selbstverständlich waschen oder duschen, nur beim Abtrocknen ist Vorsicht geboten (Abtupfen).

  • Ist das behandelte Areal abgeheilt, sollte man sich konsequent vor UV-Licht schützen. Vom Besuch des Solariums ist abzuraten.

Gleiche Hautareale werden im Bedarfsfall - erst nach 6-8 Wochen - erneut laserbestrahlt.

 
Muttermale und Leberflecken  
Basalzellkarzinom
Stachelzellkarzinom
Schwarzer Hautkrebs
Lasertherapie
Zum Anfang der Seite
Der Rahmen dieser Darstellung kann ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Arzt Ihrer Wahl nicht ersetzen und dient ausschließlich dazu, einen groben Überblick über die angesprochene Problematik zu verschaffen.