Privatdozentin Dr. med. Eveline Blitstein-Willinger
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Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis)

Der Mensch verfügt über ca. 2 Millionen Schweißdrüsen, wobei die Dichte an den Händen und Füßen wesentlich größer ist als an anderen Körperpartien.

Grundsätzlich werden Hyperhidrosen in fokale (nur auf eine Körperregion beschränkte) und generalisierte (am ganzen Körper auftretende) Hyperhidrosen unterteilt.

Am wichtigsten aus der Gruppe der fokalen Hyperhidrosen ist die sog. essentielle Hyperhidrose, die sich in erster Linie an den Handtellern, Achselhöhlen und Fußsohlen manifestiert. Es gibt aber auch spezielle Erkrankungen, die sich ebenfalls durch übermäßiges Schwitzen manifestieren.

Die Regulation des Schwitzens erfolgt über den Hypothalamus und von dort aus absteigende Bahnen im Hirnstamm und Rückenmark.

Bis vor kurzem beschränkten sich die etablierten Therapieoptionen bei fokaler Hyperhidrosis auf systemisch verabreichte Medikamente (wie z.B. Anticholinergika), auf lokale Applikationen von Salben (z.B. Aluminiumchlorid), sowie schließlich im Bereich der Hände oder Füße auf die Leitungswasseriontophorese.

In therapieresistenten Fällen und bei ausgeprägtem fokalen Schwitzen wird gelegentlich eine Excision (Entfernung) von Schweißdrüsen (meist in den Achselhöhlen) oder eine Sympathektomie (Durchtrennung sympathischer Nerven) durchgeführt. Die chirurgischen Verfahren sind ohne garantierten Erfolg, jedoch von teils erheblichen Nebenwirkungen begleitet.

Eine völlig neuartige Behandlung der fokalen Hyperhidrose ist die intrakutane Injektion (Spritzen unter die Haut) von Botulinumtoxin.

Mit einem Eintreten der Wirkung ist etwa ab dem dritten Tag nach der Behandlung zu rechnen. Bei allen Patienten kommt es nach Botulinum-Injektionen zu einer signifikanten Abnahme der Schwitzfläche der Schweißproduktion. Die Wirkdauer beträgt zwischen 6 Monaten bis zu einem Jahr.

Als Nebenwirkung können Schmerzen nach der Injektion auftreten. Ferner können im Injektionsbereich kleine Blutergüsse auftreten.

Ausschlußkriterien (z. B. Autoimmunerkrankungen und einige Erkrankungen des Nervensystems sowie Patienten, die mit Blutverdünnungsmitteln behandelt werden) für Botulintoxin sind streng zu beachten!

 
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Der Rahmen dieser Darstellung kann ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Arzt Ihrer Wahl nicht ersetzen und dient ausschließlich dazu, einen groben Überblick über die angesprochene Problematik zu verschaffen.