Privatdozentin Dr. med. Eveline Blitstein-Willinger
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Allergien: Die Reaktionstypen im Einzelnen

Art und Molekülgröße des Allergens bestimmen den Typ der Reaktionsform.

Reaktionstyp I

Die häufigsten Auslöser der Typ I-Reaktionen sind Pollen, Haustaubmilben, Tierallergene und Nahrungsmittel. Diese Personen erkranken an Heuschnupfen (Rhinitis, Konjunktivitis), allergischem Asthma bronchiale und/oder an Neurodermitis. Da die Betroffenen eine erhöhte Bereitschaft aufweisen, auf die aus der Umwelt einströmenden Allergene schneller und stärker zu reagieren, tritt eine Sensibilisierung z.B. gegenüber Kuhmilch, Pollen und Milben bereits im Säuglings- und Kleinkindalter ein.

Große Moleküle (Pollen, Milben, Tierhaare, Nahrungsmittel) können in der Regel nur über die Schleimhäute der Augen, der Nase, des Mundes, des Rachens, der Lunge und des Magen-Darm-Traktes eindringen. Die allergische Reaktion tritt innerhalb weniger Minuten auf, daher kommt die Bezeichnung "Allergie vom Sofort-Typ" (Typ I ).

Die Symptome, die dadurch ausgelöst werden, sind:

  • Tränen der Augen
  • Heuschnupfen mit angeschwollenen Nasenschleimhäuten
  • Schnupfen
  • Nesselsucht
  • Schwellung der Lippen und der Zunge
  • Durchfall
  • Atemnot
  • Blutdruckabfall
  • allergischer Schock


Reaktionstyp II

Bei der Typ II-Reaktion tritt die Reaktion erst nach 2 - 4 Stunden auf. Der Kontakt des Allergens mit einer bestimmten Zellart (Bindung an der Zelloberfläche) löst dort eine Zellzerstörung aus. Daher wird dieser Reaktionstyp auch als zytotoxischer Typ bezeichnet.


Reaktionstyp III

Die Typ III-Reaktion hat eine kurze Frühphase (Husten und Niesen) und einen Höhepunkt in der sechsten Stunde (Fieber, Spannungsgefühl der Brust, Gliederschmerzen). Die Typ III-Reaktion kann durch organische Stoffe ausgelöst werden. Die Antikörper bilden einen Komplex mit dem hochmolekularen Allergen, der sich an verschiedenen Organen (Niere, Lunge, Gelenke) absetzt und die beschriebenen Symptome auslöst.


Reaktionstyp IV

Die Allergene, die eine Typ IV - Reaktion auslösen, sind sehr klein. Deswegen haben sie die Fähigkeit, durch die Hornschicht der Haut einzudringen. Bestimmte Zellen in der Oberhaut binden diese Allergene, nehmen sie auf und verarbeiten sie. Bei geschädigter Haut können die Kontaktallergene einfacher eindringen, wodurch eine schnellere Sensibilisierung der Haut erreicht wird.

 
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Der Rahmen dieser Darstellung kann ein ausführliches Informationsgespräch mit dem Arzt Ihrer Wahl nicht ersetzen und dient ausschließlich dazu, einen groben Überblick über die angesprochene Problematik zu verschaffen.